Holzcarport

Holzcarport

Bei einem Holzcarport sind die meist genutzen Holzarten Kiefer, Lärche, Fichte und Douglasie.
Holz für ein HolzcarportAufgrund der hohen Dichte von Bongossi Holz, wird es häufig als Trägerbein des Holzcarports benutzt. Außerdem ist Bongossi Holz sehr witterungsbeständig, wodurch das Trägerbein auch ohne Metallhülse einbetoniert werden kann.
Die Verarbeitung von Bongossiholz ist dafür umso mühsamer. Bevor man nageln möchte, muss deshalb das Holz vorgebohrt werden, weil ansonsten der Nagel verbiegt.

Für die zusätzliche Witterungsbeständigkeit, wird das Holz vor Weiterverarbeitung kesseldruckimprägniert. Hierbei wird das Holz über mehrere Stunden in einem Druckkessel (9-10 bar) mit einem Imprägniermittel behandelt.

Bei der Dachwahl gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die erste Möglichkeit ist das handelsübliche Flachdach. Hier gibt es wahlweise die Möglichkeit eine Pfannen- oder Schieferblende zu nehmen, was optisch einen besseren Eindruck macht.
Weitere Möglichkeiten gibt es mit dem Satteldach, dem Pultdach oder dem Walmdach. Der Unterschied ist das beim Satteldach zwei Dachschrägen vorhanden sind, beim gibt es nur eine Dachschräge und bei Walmdach vier Dachschrägen.
Diese Dächer können dann nach Belieben eingedeckt werden. Pultdächer werden oftmals genommen, um das Carport direkt am Haus anzubauen.

Des Weiteren gibt es noch die Dachbegrünung, hier wird eine zusätzliche Vegetationsschicht auf dem Carport verlegt. Meistens wird hierfür ein Flachdach gewählt, es kommen allerdings auch Pult- oder Satteldächer dafür in Frage.
Der Vorteil einer Dachbegrünung, besonders in Städten ist die Verbesserung des Klimas, weil dadurch Schadstoffe gefiltert werden. Außerdem entsteht einer neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Bei der Planung ist zu beachten, dass die Statik das zusätzliche Gewicht tragen kann.
Wenn man möchte, kann man zusätzlich Solarmodule auf dem Dach anbringen.

Das Holzcarport kann je nach Bauweise und Sonderwünschen um einiges günstiger in der Anschaffung sein als Stahl- bzw. Aluminiumcarports. Allerdings muss beachtet werden, dass man ohne regelmäßiges Reinigen und Streichen des Carports nicht lange Spaß daran hat. Das Carport sollte nach Möglichkeit jährlich, spätestens alle 2 Jahre gestrichen werden, weil es sonst einen sogenannten „Graustich“ bekommt.

Es gibt auch die Möglichkeit, einen stylistischen Wechsel zwischen Stahl und Holz zu schaffen, bedeutet das die grundlegende Konstruktion aus Stahl ist, aber der Rest wie z.B. die Dachkonstruktion aus Holz.